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FAQ zum Thema Visum

FAQ
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FAQ© Colourbox

Gut möglich, dass Ihre Frage hier bereits beantwortet wird. Bitte schauen Sie sich daher diese Fragen genau an, bevor Sie sich persönlich an die Auslandsvertretung wenden. Vielen Dank!

FAQ

Sie brauchen ein Visum, wenn Sie sich für einen Zeitraum von über 90 Tagen in Deutschland aufhalten möchten oder sich zwar weniger als 90 Tage in Deutschland aufhalten möchten, aber während des Aufenthalts einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten.

Achtung: Falls Sie die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union haben, benötigen Sie kein Visum.

Falls Sie die Staatsangehörigkeit von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland oder den USA haben, müssen Sie kein Visum beantragen. Sie können sich nach Einreise direkt an die für Ihren Wohnort zuständige Ausländerbehörde wenden, und dort eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.

Falls Sie einen Permesso di soggiorno per soggiornanti di lungo periodo CE haben, lesen Sie bitte die Antwort auf die nächste Frage.

Nein. Sie können in den meisten Fällen mit Ihrem Permesso ohne Visum nach Deutschland gehen und dort direkt bei der für Ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Bitte beachten Sie dringend, dass Sie in Deutschland erst dann eine Arbeit aufnehmen dürfen, wenn Sie von der Ausländerbehörde die Erlaubnis dafür erhalten haben. Bitte beachten Sie auch das Merkblatt zum Daueraufenthalt-EG.

Schauen Sie sich unsere Merkblätter an und nehmen Sie die Dokumente mit, die dort aufgelistet sind. Selbstverständlich müssen alle Arten von gefährlichen Gegenständen außerhalb des Gebäudes bleiben. Mobiltelefone, Kameras, Fotokameras, Diktiergeräte, Laptops, MP3 Player, CD-Player dürfen ebenfalls nicht mit in die Botschaft gebracht werden. Diese Geräte können am Eingang in Schließfächern abgelegt werden.

Leider nein. Zugang zur Visastelle kann nur den Antragstellern selbst gewährt werden. Begleitpersonen können grundsätzlich nicht vorgelassen werden. Sie sind am Visumverfahren nicht beteiligt und demnach auch nicht auskunftsberechtigt. Natürlich dürfen Minderjährige zusammen mit ihrem gesetzlichen Vertreter vorsprechen. Auch Personen, die auf Grund einer Behinderung oder einer Krankheit Unterstützung benötigen, können begleitet werden. Für den Fall, dass Sie weder Deutsch noch Italienisch noch Englisch sprechen, kann ein Dolmetscher mitgebracht werden.

Ja. Auch Minderjährige müssen persönlich vorsprechen, damit bei Antragstellung die Identität geprüft werden kann.

Die Botschaft muss jeden Antrag individuell prüfen. In den Merkblättern kann aber nur eine generelle Auskunft gegeben werden, die die meisten, jedoch nicht alle Fallkonstellationen abdeckt. Daher kann es sein, dass in Ihrem Fall ein Dokument erbeten wird, welches nicht im Merkblatt steht. Die Tatsache, dass Unterlagen nachgefordert werden, bedeutet nicht, dass ein Visum nicht erteilt wird.

Sofern Sie der Meinung sind, dass die Entscheidung der Botschaft falsch war, legen Sie uns bitte schriftlich dar, warum Sie dieser Ansicht sind und bitten um Überprüfung der Ablehnung.

Gehen Sie bitte auf die Ablehnungsgründe, die Ihnen schriftlich mitgeteilt wurden, bei Ihrer Bitte um Überprüfung (Remonstration) ein. Die Bearbeitung einer Remonstration nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Die Botschaft wird hierbei auf Ihre Remonstration eingehen und den Antrag erneut betrachten.

Sofern wir Ihren Gründen folgen können, erhalten Sie ein Visum.

Sofern wir Ihren Gründen nicht folgen können, erhalten Sie einen ausführlichen schriftlichen Bescheid per Post, gegen den Sie, sofern Sie mit dessen Inhalt nicht einverstanden sind, Klage beim Verwaltungsgericht in Berlin erheben können.

Im Fall, dass Sie einen schriftlichen Bescheid im Anschluss an die Remonstration erhalten, haben Sie nach Eingang des Schreibens zur Klageerhebung beim Verwaltungsgericht in Berlin einen Monat Zeit. Bitte warten Sie den Eingang des Bescheides in jedem Fall ab.

Sie können auch alternativ einen neuen Antrag stellen und sollten hierbei besonders auf die vorherigen Ablehnungsgründe eingehen und versuchen, diese dokumentarisch zu klären.

Es handelt sich bei dem Betrag um eine Gebühr für den Verwaltungsaufwand, der unabhängig von der Entscheidung für die Bearbeitung des Visumantrages anfällt. Die Gebühr kann also nicht erstattet werden, wenn der Visumantrag abgelehnt wird.

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