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Wie ist die Tradition der Ostereier entstanden?

Handbemalte Ostereier auf einem Ostermarkt

Handbemalte Ostereier auf einem Ostermarkt, © dpa

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Der Brauch, Ostereier zu schenken, ist in Deutschland im Mittelalter entstanden: gekochte Eier wurden in Blätter mit Blumen gewickelt, um sie zu färben und dann zu verschenken. Adlige schenkten mit Silber, Platin und Gold dekorierte Eier.

In Russland Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der deutsche Goldschmied Peter Carl Fabergé ganz besonders verzierte Eier für den Zar Alexander III. her; die sogenannten „Matrioschka-Eier“, die ein weiteres goldenes Ei mit zwei Geschenken enthielt: eine Reproduktion der Kaiserkrone und ein goldenes Küken.

Dank Herrn Fabergé finden wir heute immer eine Überraschung in unseren Ostereier!

Es gibt aber auch eine italienische Interpretation: im 17. Jahrhundert, in der Nähe von Turin im Piemont, bestand die Gewohnheit, ein kleines Geschenk in den Ostereiern zu verstecken.

Daher dürften auch die Piemonteser die Erfinder des Brauchs der Ostereier sein.

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