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Wissenschaft, Forschung, Technologie

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Wissenschaft, Forschung, Technologie
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Einen allgemeinen Überblick über Forschung und Entwicklung in Italien können Sie der unten aufgeführten Themenseite entnehmen. Ausführliche Informationen zu forschungspolitischen Aktivitäten und Veranstaltungen, anstehenden Kongressen, Seminaren etc. in Italien bieten darüber hinaus die Internetauftritte der jeweiligen Institutionen, zu denen die nachfolgend gelisteten Links führen.

ResearchItaly - englische Sprachversion

INFN - englische Sprachversion

CNR - englische Sprachversion

Kleiner Überblick über Forschung und Entwicklung in Italien

(Stand: Oktober 2018)


Die Ressortzuständigkeit für Forschung und Entwicklung (FuE) sowie Bildung liegt in Italien beim Ministerium für Bildung, Universitäten und Forschung (Ministero dell'Istruzione, dell'Università e della Ricerca). Minister ist seit 01.06.2018 Marco Bussetti. Andere Ministerien haben Teilzuständigkeiten, insb. das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Soziales (Ministero dello Sviluppo Economico MISE), das sich auch mit Innovationen befasst.

Die Gesamtausgaben für FuE lagen 2016 bei knapp 23,2 Mrd. Euro (1,38% des BIP), 2015 bei 21,9 Mrd. Euro (1,34% des BIP). Wie in Deutschland (Anteil der durch den Wirtschafts-Sektor getätigten FuE-Ausgaben: 68,0%) entfällt auch in Italien der mit 60,8% größte Anteil der FuE-Ausgaben auf den Unternehmens-Sektor (insbesondere produzierendes Gewerbe).

Für 2017 wird mit einem Anstieg der FuE-Ausgaben bei  Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen von 1,8% gerechnet. 

Den gesetzlichen Rahmen für die Forschungspolitik in Italien bildet der nationale Forschungsplan „Programma Nazionale per la Ricerca“ (PNR), der private und öffentliche Forschungsprogramme und -finanzierung zur Erreichung der „Europa 2020“- Ziele koordinieren soll.
Italien hat im Ausland ein Netzwerk von 26 Wissenschaftsattachés und 2 Raumfahrtattachés.

Bedeutendste öffentliche Forschungseinrichtung in Italien ist der Nationale Forschungsrat „Consiglio Nazionale delle Ricerche“ (CNR). Der CNR umfasst 102 Institute mit insgesamt über 8.400 Mitarbeitern. Der CNR spielt in der italienischen Forschung vor allem drei Rollen: 1. Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen; 2. Technologie-Transfer, Wissensaustausch und Abschluss von Partnerschaftsabkommen mit externen Partnern; 3. Vergabe von Forschungsmitteln und Stipendien.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer staatlicher FuE-Einrichtungen:

    Italienisches Technologieinstitut
    (Istituto Italiano di Tecnologia, IIT - https://www.iit.it/)  

    Nationales Institut für Materialphysik
    (Istituto Nazionale di Fisica della Materia, INFM - http://www-dft.ts.infn.it/INFM/; www.infm.it)

    Nationales Institut für Geophysik und Vulkanologie
    (Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, INGV - http://www.ingv.it/it/)

Im Bereich der neuen Technologien und erneuerbaren Energien ist die unabhängige nationale Agentur ENEA (Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l'energia e lo sviluppo economico sostenibile -     http://www.enea.it/it) eine  wichtige Institution. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Atomenergie, Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheit und Sicherheit, neue Technologien. 

Zwischen Deutschland und Italien besteht eine enge Forschungskooperation. Im Oktober 2018 gibt es 740 Forschungsvereinbarungen zwischen italienischen und deutschen Universitäten und Hochschulen. Daran beteiligt sind 69 italienische und 146 deutsche Einrichtungen. Einen Beitrag hierzu leistet auch der Verein Villa Vigoni am Comer See, der regelmäßig zu unterschiedlichen Forschungsfragen Konferenzen, Tagungen, Seminare und Workshops veranstaltet. Aufgabe des Vereins ist es, die deutsch-italienischen Beziehungen auf den Gebieten der Wissenschaft, der Bildung und der Kultur unter Einbeziehung der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu fördern.

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