Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Artikel

(Stand: Juni 2019. Angaben beruhen auf Recherchen der Botschaft. Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Angaben ohne Gewähr.)
Deutschland und Italien sind enge und wichtige Wirtschaftspartner.


Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

(Stand: Juni 2019. Angaben beruhen auf Recherchen der Botschaft. Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Angaben ohne Gewähr.)

Italienisches Frühstück\ Cappuccino mit Cornetto
Italienisches Frühstück\ Cappuccino mit Cornetto © picture alliance

Deutschland und Italien haben 2017 125 Jahre bilaterale Wirtschaftsbeziehungen gefeiert (Begründung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen im Jahr 1892 mit Inkrafttreten des Handels-, Zoll- und Schifffahrtsvertrages). Das Niveau der Beziehungen ist heute so eng wie nie. Deutschland ist dabei für Italien der wichtigste Handelspartner und steht für Italien sowohl beim Import als auch beim Export an erster Stelle. So gingen 2018 12,6% aller Exporte nach Deutschland, 16,6% aller Importe kamen aus Deutschland. Die italienischen Exporte nach Deutschland stiegen 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,7%, die Importe aus Deutschland verzeichneten einen Anstieg um 6,9% (Veränderung 2017 gegenüber 2016: 9,7%). Deutschland erzielte mit Italien 2018 einen Handelsbilanzüberschuss von etwa 12,2 Mrd. Euro.

Die deutschen Direktinvestitionen beliefen sich 2017 im Bestand auf knapp 35 Mrd. Euro. Der Schwerpunkt der deutschen Auslandsinvestitionen entfällt hierbei auf Norditalien. Umgekehrt betrug der Bestand der italienischen Direktinvestitionen in Deutschland 32,9 Mrd. Euro. (Bundesbank vom April 2019)


 

Außenhandel

Frachtschiffe (Containerschiff) fahren bei Brunsüttel unterwegs im NOK (Nord-Ostsee-Kanal )
Frachtschiffe (Containerschiff) fahren bei Brunsüttel unterwegs im NOK (Nord-Ostsee-Kanal ) © picture alliance

Im Außenhandel erzielte Italien 2018 einen Handelsbilanzüberschuss von 38,9 Mrd. Euro. Der Überschuss war von 2012 (von knapp 10 Mrd. Euro) bis 2017 (47,6 Mrd. Euro) beständig gestiegen. Bis 2011 hatte Italien traditionell Handelsbilanzdefizite zu verzeichnen.

Die Exporte Italiens sind 2018 insgesamt um 3,1% angestiegen, womit das Exportwachstum Italiens und Deutschlands (+3,0%) auf einer Linie lagen. Die Ausfuhren in die EU stiegen mit 4,1% stärker als ins nicht-europäische Ausland (+1,7%). Die Gesamtimporte Italiens stiegen 2018 um 5,6%. Dabei stiegen die Importe aus dem europäischen Ausland um 3,6%, die Importe aus dem nichteuropäischen Ausland um 8,6% gegenüber dem Vorjahr.

Die wichtigsten Absatzländer italienischer Produkte sind Deutschland, gefolgt von Frankreich, den USA, Spanien und Großbritannien. Wichtigste Ausfuhrgüter waren 2018 Maschinen und Geräte, Chemie-, Pharma- und Botanik-Erzeugnisse, Textilien/Bekleidung, auch Leder samt Accessoires, Transportmittel, Metalle und Metallerzeugnisse, Computer/ Elektronik und optische Apparate, Nahrungsmittelprodukte inkl. Getränke und Tabakwaren, Gummi- und Plastikerzeugnisse.

Die meisten Importe wurden 2018 aus Deutschland bezogen, gefolgt von Frankreich, China, den Niederlanden und Spanien. Wichtigste Einfuhrgüter waren zuletzt: Chemie-, Pharma- und Botanikerzeugnisse, Transportmittel, Energie-Rohstoffe, Computer und Geräte aus den Bereichen Elektronik und Optik sowie Metalle und Metallerzeugnisse, Textilprodukte und Bekleidung, auch Leder samt Accessoires, Nahrungsmittel sowie Getränke und Tabakwaren.

 

Allgemeine Wirtschaftslage

Informationen zur allgemeinen Wirtschaftslage Italiens und zu wichtigen Marktentwicklungen finden Sie über die nachfolgend genannten Links der Germany Trade & Invest (GTAI).

Germany Trade and Invest: Informationen über Auslandsmärkte

GTAI Länderwissen Italien

GTAI Märkte - Italien

 

Übersicht über die Wirtschaftslage in Italien

Allgemeine Wirtschaftslage
Wirtschaftliche Lage © Photo: Colourbox.com


Zum Herunterladen in tabellarischer Form finden Sie nachfolgend  eine Zusammenstellung wichtiger makroökonomischer Daten zur Wirtschaftslage in Italien, unter besonderer Berücksichtigung auch bilateraler Aspekte.



Weitere Informationen

nach oben