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Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

Artikel

(Stand: Oktober 2021. Angaben beruhen auf Recherchen der Botschaft. Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Angaben ohne Gewähr.)
Deutschland und Italien sind enge und wichtige Wirtschaftspartner.


Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

(Stand: Oktober 2021. Angaben beruhen auf Recherchen der Botschaft. Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Angaben ohne Gewähr.)

Italienisches Frühstück\ Cappuccino mit Cornetto
Italienisches Frühstück\ Cappuccino mit Cornetto © picture alliance

Deutschland und Italien haben 2017 125 Jahre bilaterale Wirtschaftsbeziehungen gefeiert (Begründung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen im Jahr 1892 mit Inkrafttreten des Handels-, Zoll- und Schifffahrtsvertrages). Das Niveau der Beziehungen ist heute so eng wie nie. Deutschland ist dabei für Italien der wichtigste Handelspartner und steht für Italien sowohl beim Import als auch beim Export an erster Stelle. So gingen 2020 12,8% aller Exporte nach Deutschland, 16,3% aller Importe kamen aus Deutschland.
Pandemiebedingt sanken allerdings die italienischen Exporte nach Deutschland 2020 gegenüber dem Vorjahr um 4,8%, während die Importe aus Deutschland einen Rückgang um 12,1% verzeichneten. Deutschland erzielte mit Italien 2020 einen Handelsbilanzüberschuss von etwa 4,6 Mrd. Euro.

Die deutschen Direktinvestitionen beliefen sich 2019 im Bestand auf knapp 40,7 Mrd. Euro. Der Schwerpunkt der deutschen Auslandsinvestitionen entfällt hierbei auf Norditalien. Umgekehrt betrug der Bestand der italienischen Direktinvestitionen in Deutschland 32,1 Mrd. Euro (Bundesbank vom April 2021).


 

Außenhandel

Frachtschiffe (Containerschiff) fahren bei Brunsüttel unterwegs im NOK (Nord-Ostsee-Kanal )
Frachtschiffe (Containerschiff) fahren bei Brunsüttel unterwegs im NOK (Nord-Ostsee-Kanal ) © picture alliance

Im Außenhandel erzielte Italien 2020 einen Handelsbilanzüberschuss von knapp 63,6 Mrd. Euro. Der Überschuss war von 2012 (von knapp 10 Mrd. Euro) bis 2019 (56,1 Mrd. Euro) beständig gestiegen. Bis 2011 hatte Italien traditionell Handelsbilanzdefizite zu verzeichnen.

Die Exporte Italiens sind 2020 pandemiebedingt insgesamt um 9,7% gesunken. Die Ausfuhren in die EU sanken mit -9,7% geringfügig weniger als ins nicht-europäische Ausland (-9,8%). Die Gesamtimporte Italiens sanken 2020 um 12,8%. Dabei sanken die Importe aus dem europäischen Ausland um 10,9%, die Importe aus dem nichteuropäischen Ausland um 15,2% gegenüber dem Vorjahr.

Die wichtigsten Absatzländer italienischer Produkte sind Deutschland, gefolgt von Frankreich, den USA, Schweiz, Großbritannien, Spanien, Belgien. Wichtigste Ausfuhrgüter waren 2020 Maschinen und Geräte, Chemie-, Pharma- und Botanik-Erzeugnisse, Metalle und Metallerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, auch Leder samt Accessoires, Transportmittel, Nahrungsmittelprodukte inkl. Getränke und Tabakwaren, Computer/ Elektronik und optische Apparate, Gummi- und Plastikerzeugnisse.

Die meisten Importe wurden 2020 aus Deutschland bezogen, gefolgt von Frankreich, China, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Belgien und den USA. Wichtigste Einfuhrgüter waren zuletzt: Chemie-, Pharma- und Botanikerzeugnisse, Computer und Geräte aus den Bereichen Elektronik und Optik, Metalle und Metallerzeugnisse, Transportmittel, Textilprodukte und Bekleidung, auch Leder samt Accessoires, Nahrungsmittel sowie Getränke und Tabakwaren, Maschinen und Apparate, Energie-Rohstoffe.

 

Allgemeine Wirtschaftslage

Informationen zur allgemeinen Wirtschaftslage Italiens und zu wichtigen Marktentwicklungen finden Sie über die nachfolgend genannten Links der Germany Trade & Invest (GTAI).

Germany Trade and Invest: Informationen über Auslandsmärkte

GTAI Länderwissen Italien


 

Übersicht über die Wirtschaftslage in Italien

Allgemeine Wirtschaftslage
Wirtschaftliche Lage © Photo: Colourbox.com


Zum Herunterladen in tabellarischer Form finden Sie nachfolgend  eine Zusammenstellung wichtiger makroökonomischer Daten zur Wirtschaftslage in Italien, unter besonderer Berücksichtigung auch bilateraler Aspekte.



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