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Erinnerungskultur

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., © Jesco Denzel

Artikel

Im November 2008 war die deutsch-italienische Historikerkommission anlässlich des deutsch-italienischen Gipfels in Triest eingesetzt worden, um gemeinsam die deutsch-italienische Kriegsvergangenheit aufzuarbeiten. Der Ende 2012 erschienene Abschlussbericht der Kommission, der besonders auch das Schicksal der ehemaligen italienischen Militärinternierten untersucht, enthält auch konkrete Empfehlungen zur Schaffung einer gemeinsamen Erinnerungskultur.

Zur Umsetzung der Empfehlungen richtete die Bundesregierung einen deutsch-italienischen Zukunftsfonds ein, aus dem Projekte finanziert werden. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit dem italienischen Außenministerium ausgewählt. Auf dieser Seite stellen wir einige diese Projekte sowie weitere Initiativen vor.

Am 19.12.2013 nahm der damalige Außenminister Westerwelle in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen Giulio Terzi den Abschlussbericht der deutsch-italienischen Historikerkommission entgegen. Die Kommission war im November 2008 anlässlich des deutsch-italienischen Gipfels in Triest eingesetzt worden zur gemeinsamen Aufarbeitung der deutsch-italienischen Kriegsvergangenheit. Unter anderem enthält der Bericht, der besonders auch das Schicksal der ehemaligen italienischen Militärinternierten untersucht, konkrete Empfehlungen zur Schaffung einer gemeinsamen Erinnerungskultur.

Ein Schwerpunkt bei der Umsetzung der Empfehlungen der Historikerkommission sind die sogenannten „Erinnerungsprojekte“ in den Gemeinden, die von den deutschen Kriegsverbrechen betroffen waren. Diese Verbrechen werden im Forschungsprojekt „Atlas der Gewalt“ erforscht und dokumentiert. Gemeinsam mit dem italienischen Außenministerium wählt die Botschaft die Projekte in den Gemeinden aus, stellt die Finanzmittel aus dem deutsch-italienischen Zukunftsfonds bereit und begleitet die Projektpartner bei der Umsetzung.

Der Bericht untersucht besonders das Schicksal der ehemaligen italienischen Militärinternierten und gibt konkrete Empfehlungen zur Schaffung einer gemeinsamen Erinnerungskultur.
Unter „Downloads“ können Sie den gesamten Bericht herunterladen.

Italienischer Militärinternierter (IMI) war die deutsche Bezeichnung für die italienischen Soldaten, die von September bis November 1943 nach Abschluss des Waffenstillstandes zwischen Italien und den Alliierten von deutschen Truppen festgenommen wurden und sich weigerten, auf der Seite von Hitler und Mussolini den Krieg fortzusetzen. Diese 600.000 Soldaten wurden in Lagern interniert, zur Arbeit gezwungen, und erlitten Hunger, Kälte und Krankheiten. Viele kehrten nie zurück.


Datenbanken (ANRP)

Aus den Mitteln des Zukunftsfonds wird das Totengedenkbuch finanziert, in dem durch deutsche und italienische Forscher alle IMI eingetragen werden, die 1943-45 in deutschen Lagern starben. Gemeinsam mit dem italienischen Außenministerium wurden außerdem Mittel für ein „biographisches Lexikon“ zur Erfassung der überlebenden IMI bereitgestellt. Der Verband ANRP führt diese Projekte durch.

Das Totengedenkbuch online

ANRP (Associazione Nazionale Reduci dalla Prigionia, dall’Internamento, dalla Guerra di liberazione e loro familiari) als Verein anerkannt seit 1949, vertritt die ehemaligen Internierten/Gefangenen und deren Familienmitglieder. Direkt nach dem 2. Weltkrieg waren es 600.000, heute noch 8.323. Im Laufe der Zeit hat der Verein seine Rolle neu interpretiert und widmet sich nun der historischen Forschung an Archivdokumenten und Zeugenaussagen, damit die Erinnerung an die Vergangenheit den zukünftigen Generationen zur Vertiefung des Wissens und zum Nachdenken dienen kann.
ANRP gibt, auch gemeinsam mit italienischen und ausländischen Institutionen, Publikationen heraus und organisiert kulturelle Initiativen, Symposien, Ausstellungen und Lehrveranstaltungen.


Ausstellungen zum Leben der italienischen Militärinternierten

Aus den Mitteln des Zukunftsfonds wurde auch die Wanderausstellung „Von der Kriegsfront in die deutschen Lager 1943-1945“ in Rom finanziert, eine Wanderausstellung über das Schicksal der IMI, die in italienischen Schulen gezeigt wurde. Mit zusätzlichen Mitteln wurde daraus eine Dauerausstellung geschaffen, die mit moderner Technologie ausgestattet ist, um die vorrangig jugendlichen Besucherinnen und Besucher anzusprechen. Sie ist in den Räumen der ANRP in der Via Labicana in Rom zu sehen. Eine weitere Wanderausstellung trägt den Titel “Italien und Deutschland - für eine gemeinsame Politik der Erinnerung„ und dokumentiert die Relationen zwischen der faschistischen “Repubblica Sociale italiana„ und Nazi-Deutschland in Bezug auf die italienischen Militärinternierten.


Museum in Padua (ANEI)

In Padua betreibt der Verband ANEI die Gedenkstätte und das Museum für die Militärinternierten. Aus dem Zukunftsfonds wurde der Mehrzwecksaal des Museums neu eingerichtet und die ANEI-Website neu gestaltet. In einem weiteren Projekt wurden Schaukästen erneuert, Dokumente restauriert und eine interaktive Touchscreen-Anzeigetafel geschaffen, auf der die Lager der Militärinternierten zu sehen sind.

ANEI (Associazione Nazionale Ex Internati nei Lager nazisti), 1500 Mitglieder, vertritt die überlebenden italienischen Militärinternierten (IMI). Diese Soldaten hatten sich nach dem 8.9.1943 geweigert, für Nazideutschland/Republik von Salò weiterzukämpfen, und wurden in Lagern interniert. Mit ihrem „waffenlosen aber nicht wehrlosen Widerstand“ hofften sie auf ein freies, demokratisches Italien. ANEI setzte sich die „materielle und moralische Unterstützung“ der IMI zum Ziel, aber auch die Wahrung der Erinnerung und den Einsatz für den Frieden mit dem Motto: „Nie mehr Stacheldraht“, nie mehr Krieg. Der Verein hat ein Archiv mit Dokumenten und Zeitzeugenberichten, gibt Bücher heraus und organisiert internationale Symposien. Er betreibt das IMI-Museum neben der IMI-Gedenkstätte in Terranegra (Padua) und ließ in ganz Italien Gedenksteine anbringen. Die Mitglieder selbst sind hochbetagt, teilweise engagieren sich Nachkommen im Verein. Die Vereinszeitschriften werden auch in Schulen, Bibliotheken usw. verteilt.


Ausstellung in Berlin-Niederschöneweide

Aus den Mitteln des deutsch-italienischen Zukunftsfonds wurde in Berlin auf dem Gelände des „Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit“ eine Dauerausstellung realisiert, die an die italienischen Militärinternierten erinnert. Sie wurde am 28.11.2016 durch den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und den italienischen Außenminister Paolo Gentiloni feierlich eröffnet.


Quellen über Militärinternierte und Zwangsarbeit

Die Stiftung „Memoria per il Futuro“ hat mit Mitteln des Zukunftsfonds eine Anleitung zur Forschung über Militärinternierte und Zwangsarbeit erstellt. Hierfür hat sie eine umfangreiche Suche nach Quellenmaterial durchgeführt und alle gefundenen Dokumente aufgelistet. Diese Liste ist ein Ausgangspunkt für alle zukünftigen Forschungen.


Forschungsprojekt: Die Würzburger Gestapo und die italienischen Zwangsarbeiter in Deutschland 1938-45

Der Wissenschaftler Dr. Kay Kufeke hat am Beispiel des Falles der Würzburger Gestapostelle die Verfolgungspraxis gegenüber italienischen Arbeitern in NS-Deutschland untersucht. Der Artikel widmet sich den verschiedenen, von der Gestapo verfolgten „Delikten“, den Akteuren - Italienern und Deutschen -, thematisiert die deutschen Institutionen, die bei der Verfolgung halfen und charakterisiert die an der Verfolgung beteiligten Gestapobeamten. Das Vorhaben betritt Neuland, denn Untersuchungen zum Thema gab es bisher nicht.

Friedhof der Militärinternierten in Frankfurt

Aus Mitteln des Zukunftsfonds wurden Restaurierungsarbeiten am Friedhof Frankfurt-Westhausen durchgeführt.


Ein Schwerpunkt bei der Umsetzung der Empfehlungen der Historikerkommission sind die sogenannten „Erinnerungsprojekte“ in Gemeinden, die von deutschen Kriegsverbrechen betroffen waren. Diese Verbrechen werden im Forschungsprojekt „Atlas der Gewalt“ (link) erforscht und dokumentiert. Gemeinsam mit dem italienischen Außenministerium wählt die Botschaft die Projekte in den Gemeinden aus, stellt die Finanzmittel aus dem Zukunftsfonds bereit und begleitet die Projektpartner bei der Umsetzung.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, an welchen Orten in Italien es bereits solche Erinnerungsprojekte gibt.

Caiazzo

Am 13. Oktober 1943 wurden 22 Bürger der Gemeinde, unbewaffnete Zivilisten, von Soldaten der deutschen Besatzungsarmee auf dem Hügel Monte Carmignano in Caiazzo getötet. Das Gebäude, in dem das Massaker geschah, war schon zum Teil im Besitz der Gemeindeverwaltung. Mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds konnte die Gemeinde nun auch den Rest des Gebäudes erwerben. Dort soll ein Museum der Erinnerung entstehen.

Außerdem wurde ein Forschungsprojekt zur Verschleppung von Zivilisten finanziert, die zum Teil in Italien zur Arbeit gezwungen wurden, oder nach Deutschland in Arbeitslager verschleppt wurden. Zwei der wichtigsten Durchgangslager für die verschleppten Zivilisten, Maddaloni und Sparanise, befinden sich nicht allzu weit von Caiazzo entfernt.


Civitella / Val di Chiana

Hier verübten Wehrmachtssoldaten am 29.6.1944 ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Sie töteten 244 Menschen. Eines der ersten Projekte aus dem Zukunftsfonds war die Sammlung und Digitalisierung von Daten und Materialien über das Massaker, sowie die Erstellung von Multimedia-Material. Außerdem wurde einer Schülergruppe ermöglicht, gemeinsam mit einem Regisseur einen Film über die Ereignisse zu drehen. Diese Initiativen wurden im Rahmen des Besuchs von Bundesaußenminister Steinmeier in Civitella zum 70. Jahrestag des Verbrechens angekündigt.

Archivio della Memoria

Das Dokumentationszentrum in Bucine/San Pancrazio enthält digitalisierte Informationen und Materialien zu den Wehrmachtsmassakern im Val di Chiana vom 29.6.1944. Es befindet sich im Museo della Memoria di San Pancrazio und wurde am 15.6.2015 eingeweiht.

Dokumentationszentrum


Marzabotto/Monte Sole

Hier begingen SS-Soldaten das schlimmste deutsche Kriegsverbrechen in Italien im Zweiten Weltkrieg. Mehr als 770 Menschen starben. Schon seit 2002 gibt es hier die vom Land Hessen initiierte Friedensschule Monte Sole, die auch aus dem Zukunftsfonds Unterstützung für eine Reihe von Projekten für Jugendliche und junge Forscher/innen unter dem Motto „Von Monte Sole nach Europa“ erhielt. Ein weiteres Projekt ist ein Schüleraustausch mit Schulen in Deutschland. Zudem wurde mit Mitteln aus dem Fonds in der neuen Bibliothek von Marzabotto ein Dokumentationszentrum in der “Casa della Cultura e della Memoria„ eingerichtet. Es wurde am 28.1.2016 durch die Botschafterin Susanne Wasum-Rainer eingeweiht.

Der Friedhof von Casaglia bei Marzabotto, auf dem das Massaker begangen wurde, ist mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds restauriert worden, damit dieser Erinnerungsort auch für zukünftige Generationen bewahrt werden kann.
Weitere Infos unter: http://www.montesole.org/


Merano

Aus dem Zukunftsfonds wurde die Erweiterung einer Online-Datenbank des Jüdischen Museums Meran finanziert. Sie dokumentiert die jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner der Provinz Bozen, welche ab 1938 ein Schicksal der Vertreibung, Flucht und Deportation aus ihrer Heimat teilten. Die Einträge stammen aus wissenschaftlich gesichteten Archivmaterialien des Archivs der jüdischen Gemeinde in Meran. Die Online-Datenbank wird außerdem didaktisch aufbereitet, sodass sie ohne großen Aufwand in den Geschichteunterricht einbezogen werden kann.

Website


Nola

Der Regisseur Felice Ceparano hat mit einer Förderung aus dem Zukunftsfonds einen halbstündigen Dokumentarfilm über das Massaker von Nola gedreht. Nola wird als das erste deutsche Kriegsverbrechen nach dem Waffenstillstand angesehen: deutsche Soldaten erschossen unbewaffnete italienische Offiziere. Der Dokumentarfilm beinhaltet eine Einleitung mit historischen Filmaufnahmen und Interviews mit Zeitzeugen und Nachkommen der Opfer, sowie Bilder und Dokumente.


Padule di Fucecchio

Das Sumpfgebiet „Padule di Fucecchio“ umfasst fünf Gemeinden (Ponte Buggianese, Monsummano Terme, Larciano, Fucecchio, Cerreto Guidi). In diesem Gebiet verübten Wehrmachtssoldaten ein Massaker an 175 Menschen am 23.8.1944. Auf dem Foto sehen Sie eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der Gemeinden.

Im ehemaligen Zollgebäude „La Dogana“ von Ponte Buggianese wurde ein Dokumentationszentrum eingerichtet, in dem sich Besucher über das Massaker im Padule di Fucecchio vom 23.8.1944 informieren können. Es wurde am 9.11.2015 durch Bundesaußenminister Steinmeier und den italienischen Außenminister Gentiloni eingeweiht.

In Monsummano Terme wurden aus dem Zukunftsfonds 2014 ein Schülerwettbewerb an Grundschulen unter dem Titel „Orte und Erinnerungen unserer Region“ und ein Schüleraustausch finanziert; außerdem wurde 2015 die Kapelle auf dem örtlichen Friedhof, wo die Opfer des Massakers begraben liegen, restauriert.

In Fucecchio wurde 2015 der Garten des Gedenkens “Livio Lensi„ vergrößert und neu angelegt. 

In Cerreto Guidi wurden Ende 2015 im Erinnerungsgarten Gedenktafeln in drei Sprachen aufgestellt.  


Palagano


In Monchio, Susano und Costrignano (Gemeinde Palagano) töteten deutsche Soldaten am 18.3.1944 und in den Folgetagen 136 Menschen. Das Haus der Familie Guglielmini, wo eine schwangere Frau, vier Kinder und zwei alte Menschen ermordet wurden, wurde zum Symbol für das Massaker des 18.3.1944, und wird nun restauriert. Um die historischen und architektonischen Eigenschaften zu erhalten, ist es nötig, die Originalsteine wiederzuverwenden, mit denen das Gebäude am Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Erinnerungsort “Buca di Susano„ wird für Besucher und Schulklassen zugänglich gemacht.


Palazzaccio/San Gusmé

Ein Erinnerungsprojekt anlässlich des 70. Jahrestages von Pallazzaccio, wo deutsche Soldaten am 4.7.1944 9 Zivilisten, darunter vor allem Frauen und Kinder, erschossen. Deutsche und italienische Schauspieler studierten hier gemeinsam mit Ortsbewohnern ein Theaterstück ein, das im Sommer 2014 auf dem Dorfplatz aufgeführt wurde. Am 19.11.2014 wurde im St. Pauli Theater Hamburg  die Videoaufzeichnung davon gezeigt. Es entstand parallel dazu ein Dokumentarfilm, der 2015 Premiere hatte.
Weitere Informationen unter: http://www.albicocche-rosse.it/


Sant’Anna di Stazzema

In diesem Ort töteten SS-Soldaten am 12.8.1944 560 Menschen, darunter viele Kinder. Das jüngste, Anna Pardini, war nur zwei Monate alt. Nach ihr ist die Kapelle benannt, die den Opfern des Massakers gewidmet ist, und die mit einem Beitrag aus dem Zukunftsfonds restauriert wurde. Am 2.6. fand die Einweihung der Kapelle statt. Das Foto zeigt den Besuch des deutschen Bundespräsidenten Gauck mit dem italienischen Staatspräsidenten Napolitano in Sant'Anna im Jahr 2013.
In Sant'Anna fand 2017 auch ein aus dem Zukunftsfonds gefördertes deutsch-italienisches Jugendtreffen statt, das in enger Zusammenarbeit zahlreicher Institutionen und zivilgesellschaftlicher Organisationen beider Länder organisiert worden war.

ANVCG

Die Associazione Nazionale delle Vittime Civili di Guerra, der Nationalverein ziviler Kriegsopfer, erhielt Förderung aus dem Zukunftsfonds für ein Forschungsprojekt, das die dokumentarische Quellenbasis systematisch erweitern soll. In der Vergangenheit erwies sich das Fehlen einer Gesamtdarstellung der Kriegsereignisse in Italien zwischen 1943 und 1945  als besonderes Defizit. Daher dient dieses Großprojekt dazu, das Spannungsverhältnis von allgemeiner Kriegsgeschichte und individueller Erfahrungsgeschichte in den Mittelpunkt zu stellen. Besonders geht es darum, wie die deutsche Verwaltung italienischer Städte zu Problemen für die Zivilbevölkerung führte („Indirekte Kriegsopfer“).

Im Rahmen des deutsch-italienischen Zukunftsfonds und darüber hinaus nehmen die deutschen Vertretungen und Organisationen viele Termine wahr, betreuen Projekte und Initiativen. Auf unseren Facebook-Seiten (@AmbasciataGermania Roma und @VillaAlmone) stellen wir diese vor und berichten über die Veranstaltungen zur Erinnerungskultur.

Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegründeten zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt.

Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt.

Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa 2,7 Millionen Kriegstoten auf über 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten. Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung.


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